Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Referenten

Prof. Dr. Michael Bergunder ist seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Religionswissenschaft und Missionswissenschaft am theologischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er führte mehrere Forschungen in Südasien durch und erhielt 2001 für seine Arbeit das Heisenberg-Stipendium. Unter anderem arbeitete er zu hindu-nationalistischen Geschichtskonstruktionen in Indien sowie zu Hinduismus und Gewalt.
CV
Prof. Dr. David B. Cook ist Professor für Religionswissenschaft an der Rice University in Houston (Texas). Er beschäftigt sich insbesondere mit islamischer Geschichte, Apokalyptik und jüdisch-arabischer Philosophie. Mit seinem 2005 erschienenen Buch Understanding Jihad eröffnete er eine neue Perspektive über den innerislamischen Diskurs zum Spannungsfeld Dschihad und Gewalt.
CV ; Abstract
Prof. Dr. Francisco Diez de Velasco ist Professor an der historischen Fakultät der Universidad de la Laguna auf Teneriffa, Spanien. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen unter anderem auf vergleichender Religionswissenschaft der Gegenwart, Multikulturalität und Religion sowie Religionen und Gewalt. Er setzt sich vor allem theoretisch mit religiöser Gewalt im Zusammenhang mit Identität, Macht, Privilegierung und Differenz im Hinblick auf die lateinamerikanische Welt auseinander.
CV ; Abstract
Prof. Dr. Andreas Hasenclever ist seit 2004 Professor für Friedensforschung und Internationale Politik am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen. Er hat in Tübingen, München und Paris katholische Theologie und Politikwissenschaften studiert. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt er sich mit dem Phänomen des demokratischen Friedens und mit der Rolle von Religionen in politischen Konflikten.
CV ; Abstract
Prof. Dr. Mark Juergensmeyer ist Professor für Soziologie und Religionswissenschaft in Santa Barbara an der University of California. Er arbeitete zu Themen wie religiöse Gewalt, Konfliktlösungen sowie Südasiatische Religionen und Politik. In den Medien ist er seit seinem berühmten Werk Terror in the Mind of God: The Global Rise of Religious Violence als Kommentator präsent und gefragt. Im Jahre 2004 erhielt er unter anderem den Silver Award des Queen Sofia Center for the Study of Violence in Spanien.
CV ; Abstract
PhD Dr. Dietrich Jung ist Leiter der Forschungsabteilung „Religion - Social Conflict - Middle East” am Danish Institute for International Studies in Kopenhagen. Er studierte Politik- und Islamwissenschaften in Hamburg. Seine Forschungsgebiete umfassen Kriegsursachenforschung, Theorien der Weltgesellschaft sowie Modernisierungsprozesse in der Türkei, den politischen Islam und Kriege und Konflikte im Mittleren Osten.
CV ; Abstract
Prof. Dr.med. Dr.phil. Dipl.-Psych. Hans-Peter Kapfhammer ist Klinikvorstand der Universitätsklinik für Psychiatrie Graz. Er hat Psychologie, Philosophie und Humanmedizin studiert, ist in den Fächern Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik habilitiert und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Er beschäftigte sich unter anderem mit Fragen der „Pathogenen Religiosität” in Bezug auf die Psychologie religiöser Gewalt.
CV
Prof. Dr. Christoph Kleine ist seit 2004 Professor für Religion und Philosophie Ostasiens am Department für Asienstudien an der Universität München. Nach einem Studium der Religionswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg mit den Nebenfächern Japanologie und Philosophie und seiner Promotion forschte er als Stipendiat der École Française d'Extrême-Orient und der DFG. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem ostasiatischen Buddhismus. Er beschäftigt sich mit Gewalt als religiöser Praxis und insbesondere mit „Mönchskriegern” im japanischen Buddhismus.
CV ; Abstract
Prof. Dr. Karénina Kollmar-Paulenz ist seit 1999 Professorin für Religionswissenschaft an der Universität Bern und geschäftsführende Direktorin des Instituts für Religionswissenschaft. Studium der Tibetologie, Mongolistik, Vgl. Religionswissenschaft, Indologie und Zentralasiatischen Turkologie in Bonn und Neu-Delhi, anschließend Feldforschung in Nordindien und Nepal. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Religionsgeschichte und Kulturbeziehungen Tibets und der Mongolei, Religionstheorie und Buddhismusrezeption in Europa.
CV ; Abstract
Prof. Dr. Emiko Ohnuki-Tierney ist Professorin der University of Wisconsin am Department of Anthropology. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Geschichte, Nationalismus, soziale Marginalisierung und Ungleichheit in der japanischen Gesellschaft. Sie wurde mit dem Kiriyama Preis für ihr bekanntestes Werk Kamikaze, Cherry Blossoms, and Nationalisms: The Militarization of Aesthetics ausgezeichnet.
CV ; Abstract
Prof. Dr. Inken Prohl ist Professorin für Religionswissenschaft an der Universität in Heidelberg. Sie studierte Japanologie und Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin und promovierte im Fach Religionswissenschaft. Während ihrer Forschungsaufenthalte in Tokyo und Nagano vertiefte sie ihre Studien über das New Age in Japan, Spiritualität und Buddhismus im gegenwärtigen Japan. Weitere ihrer Schwerpunkte sind Religionen und Heilung sowie die Dynamiken von Religion und Gewalt.
CV ; Abstract
Dr. Louise Richardson ist Seniordekanin und Direktorin am Institute for Advanced Studies der Harvard Universität . Als Lehrbeauftragte für Politik unterrichtet sie an der Fakultät für Arts and Sciences sowie Recht an der Harvard Law School. Sie studierte Geschichte und Politikwissenschaften in Dublin, Los Angeles und Harvard. Ihr Forschungsinteresse gilt vor allem der internationalen Sicherheit und terroristischer Bewegungen. Dazu veröffentlichte sie 2006 den politischen Bestseller: Was Terroristen wollen. Die Ursachen der Gewalt und wie wir sie bekämpfen können.
CV ; Abstract
Prof. Dr. Martin Riesebrodt ist Professor für Religionssoziologie an der University of Chicago. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Religionssoziologie, Religionstheorie und fundamentalistische Bewegungen. In seinem Buch Die Rückkehr der Religionen entwirft er eine Religionstheorie, die den Zusammenhang von Religion und Moderne erklärt und geht den kulturellen, sozialen und ökonomischen Entstehungsbedingungen und Auswirkungen des Fundamentalismus nach.
CV ; Abstract
Prof. Dr. Günther Schlee ist Direktor am Max Planck Institut für ethnologische Forschung. Bis 1999 war er Professor für Sozialanthropologie in Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte sind Konflikte zwischen sozialen Akteuren, Identitäts- und Differenzbildung von Gruppen und Individuen sowie interethnische Aushandlungsprozesse. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde beschäftigt er sich geographisch unter anderem mit dem Sudan, Somalia, Südäthiopien und Kenia.
CV ; Abstract